Eigentlich ist die Weihnachtszeit doch eine schöne, ruhige und beschauliche Zeit. Zumindest dann, wenn man bereits alle Geschenke für seine Lieben organisiert hat und sich nicht noch am 24. Dezember in aller Eile um die letzten Geschenke kümmern muss. Weihnachten ist eigentlich ein Familienfest. Weiterlesen…⇒

Rückblickend frage ich mich, weshalb ich damals bei der Musterung eigentlich nicht gleich gesagt habe, dass ich den Dienst an der Waffe verweigern möchte. Das ist ja heut zu Tage glücklicherweise recht einfach! Ich glaube, ich habe mich damals durch falsche Tipps in diversen Foren dazu verleiten lassen, einfach mal die gesamte Prozedur mitzumachen. Angeblich sollte man dann eher T3 gemustert werden und somit sowohl den Wehrdienst, als auch den Zivildienst umgehen können. Weiterlesen…⇒

Meine erste und auch einzige 1, die ich je in einem Deutsch Aufsatz geschrieben habe.
Es war in der 3. Klasse der Grundschule. Wir sollten einen Aufsatz zum Thema „Spielanleitung“ schreiben. Dazu bekamen wir ein auf ein A4 Blatt kopiertes Spielfeld mit unzähligen Feldern, Kühen und Milchkannen darauf. Der Name des Spiels war vorgegeben. Es war das „Milchkannen-Spiel“ und unsere Aufgabe bestand darin, uns für verschiedene Felder unterschiedliche Aktionen zu überlegen, die der Spielende auszuführen hatte. Vergleichbar mit den Ereignisfeldern bei Monopoly. Das war endlich mal eine Aufgabe, die mir gefiel! So schrieb ich dann auch gleich drauf los und machte mich daran, dem Spiel Leben einzuhauchen. Ich war so in Fahrt, dass ich überhaupt nicht merkte, wie mir die Zeit davon lief. Weiterlesen…⇒

27
Sep

Ich war vierzehn oder fünfzehn, als ich an einem Mittwoch aus dem Schwimmtraining nach hause kam. Eigentlich war nichts besonderes vorgefallen. Es herrschte das gleiche Chaos, wie sonst auch. Ich kam also an diesem Mittwoch vom Training nach hause und als ich unser Esszimmer betrat, stand dort meine Reisetasche. Weiterlesen…⇒

Ich hasse meine Mutter! eigentlich dachte ich die letzten Jahre immer, dass man sich irgendwann, wenn genügend Gras oder ein ganzer Wald über all die Dinge aus der Vergangenheit gewachsen wäre, könnte man sich vielleicht mal wieder halbwegs unbefangen gegenübertreten. Mittlerweile bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass selbst ein ganzer Urwald nichts daran ändern würde, dass ich meine Mutter wirklich aus tiefstem Herzen hasse! Weiterlesen…⇒

Ich glaube, Ruhe in einer Zwangs-WG zu haben ist genau so unwahrscheinlich, wie der berühmte 6er im Lotto. Ständig ist irgendwer irgendwo zu gange. Es wird gehustet, gestöhnt, Musik gehört oder sonst irgendwie Lärm produziert. Besonders dann, wenn man sich nach einem stressigen Tag einfach mal für eine halbe Stunde in Ruhe hinlegen will sind alle Anderen besonders aktiv. Dabei habe ich festgestellt, dass es völlig egal ist, wann ich mich hinlege. Es scheint einfach so, als würden die Anderen ein Gespür dafür haben, immer genau dann ihren Mist zu erledigen. Rücksichtnahme schein da ein absolutes Fremdwort zu sein. Weiterlesen…⇒

20
Sep

Es war in der Zeit, als mein Vater gerade ausgezogen war, da meine Mutter ja einen neuen, sehr Merkwürdigen Typen kennen gelernt hatte, der jetzt ihr Mann ist. Ich konnte diese hässliche Laborratte noch nie leiden und mit 16 Jahren geht man mit seinem Hass vielleicht noch etwas anders um, als mit 25. Heute vermeide ich einfach jeglichen Kontakt sowohl zu meiner Mutter, als auch zu ihrem Lebensabschnittsgefährten (was ein Wort). Erleichtert wird mir das glücklicherweise durch die räumliche Entfernung. Aber damals war das noch etwas anders. Eigentlich hätte ich ja froh sein müssen, dass mein Vater nicht mehr zu hause war. Aber dem war nicht so! Die ganze Situation wurde nur noch schlimmer. Weiterlesen…⇒

10
Sep

Aus aktuellem Anlass

So habe ich gestern Abend meine Wohnung vorgefunden…

Diese Bilder zeugen von besonderer geistiger Größe, sozialer Kompetenz und emotionaler Intelligenz.
Aber nun kurz zur Entstehungsgeschichte. Seit etwas mehr als einem Jahr wohnen mein Vater und mein Bruder wieder bei mir (mein Bruder schon etwas länger). Eigentlich habe ich die letzten 9 Jahre alleine in einer umgebauten Lagerhalle gewohnt, da ich nach dem sich meine Eltern getrennt hatten, genötigt wurde auszuziehen. Das war zu diesem Zeitpunkt eigentlich das Beste, was mir passieren konnte.
Mein Vater hatte eine neue Lebensabschnittsgefährtin aus dem Nachbarort, bei der er wohnte und meine Mutter zog mit ihrem neun Freund und meinem Bruder gut 400 km weit weg. Eigentlich weit genug sollte man meinen…
Wie es meinen Bruder wieder zurückverschlagen hat, ist eine Geschichte für sich, die ich euch demnächst auch noch erzählen werde. Ich glaube, ich packe auch die Geschichte mit meinem Vater in einen eigenen Beitrag, sonst wird das hier zu lang.
Wichtig ist im Moment eigentlich nur, dass wir aktuell zu dritt „zusammen“ leben und sich so langsam gewisse Parallelen zu meinem früheren Leben ziehen lassen.
Das grundlegende Problem ist, dass meinem Vater die Halle gehört und ich mich so ungewollt in eine Abhängigkeit begeben habe, von der ich mich nicht lösen kann. Zumindest nicht zu gegenwärtigen Zeitpunkt!
Aber so werden wenigstens wieder ein paar alte Erinnerungen geweckt! So musste ich beim nächtlichen Anblick meines wehrlosen Mülleimers zwangsläufig an einen dieser tollen Sonntage vor Jahren denken, als ich mein Zimmer nicht aufgeräumt hatte und mein Vater mir dann freundlicher weiße dabei unter die Arme griff. Er hat das Fenster geöffnet und den halben Inhalt meines Zimmers aus dem Fenster im 1. Stock geschmissen. Alles Jammern und Bitten konnte ihn nicht davon anhalten. Mir blieb nur noch meine Sachen, die den freien Fall unbeschadet überstanden hatten einzusammeln und mein Zimmer wieder in Ordnung zu bringen.
Schöne Erinnerung…
Aber Opfer gibt es immer und manche Menschen ändern sich eben nie!

10
Sep

Meine Unterhose
Es war mal wieder einer dieser Tage, ich war vielleicht 14 oder auch jünger, an denen ich die Schnauze wirklich voll hatte. Immer diese Schikanen und der ganze Ärger. Ich wollte weg! Ich konnte einfach nicht mehr! Ich wusste zwar nicht wohin, aber ich musste weg. Es konnte ja eigentlich überall nur besser sein als zuhause. Ich habe mir meinen Rucksack geschnappt und ein paar Sachen zusammen gesucht. Strümpfe, eine Hose und was man sonst so braucht. Mit meinem Rucksack auf dem Rücken bin ich die Treppe runter und hatte die rettende Haustür schon fest im Blick. Da lief ich meinem Vater in die Arme!
„Wo willst du hin?“ schrie er mir entgegen.
„Ich hau hier ab! Ich habe keinen bock mehr auf diesen ärger!“
„Du willst also abhauen?! Von mir aus! Aber du lässt alles hier“
„Ich habe doch nur was zum Anziehen dabei!“ schrie ich
„Gehört dir das etwa? das habe ich bezahlt“
„Aber das sind doch meine Sachen zum Anziehen“
„Dir gehört überhaupt nichts!“
Mit diesen Worten riss er mir den Rucksack vom Rücken, schmiss ihn in die Ecke und machte sich daran mich auch meiner Kleidung, die ich an mir trug zu entledigen. Bis auf die Unterhose. Die lies er mir an.
„Jetzt kannst du gehen!“ brüllte er
Ich war verstört, schluckte meine tränen runter und überlegte kurz, was ich nun machen sollte. Zurück in mein Zimmer rennen und mich unter meine Bettdecke verkriechen oder abhauen. Ich rannte nach draußen, kletterte über unser Tor, lief die Straße ein Stückchen hinunter und versteckte mich hinter dem nächsten Auto. Es war so verdammt kalt. Immerhin war es Winter und ich kauerte nur mit einer Unterhose bekleidet hinter einem Auto. Ich hatte Angst, das mir mein Vater folgen würde um mich wieder ins haus zu schleifen! Aber es kam niemand. Keiner folgte mir. Ich weiß nicht, was sich meine Eltern dabei gedacht haben, aber ich war froh, dass keiner kam! Ich war auch froh, dass mich kein Mensch gesehen hat. Ich hätte mich glaube ich zu Tode geschämt und das nicht nur für mich.
So saß ich da in der hocke hinter dem Auto und wusste nicht, was ich machen sollte. Mir wurde immer kälter, aber nachhause gehen und um Einlass betteln kam für mich in diesem Moment nicht in Frage. Ich entschied mich dazu unbemerkt über unsere Mauer zu klettern Auf der Straße wurde es mir immer unheimlicher. Ich irrte die halbe Nacht durch unseren Garten, bis ich mich im Wagen meiner Großeltern in den Kofferraum legte. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wen das Auto nicht offen gewesen wäre. Ich weiß auch nicht, warum mich am nächsten morgen keiner entdeckt hat, oder ob mich einfach nur keiner entdecken wollte. Es war auf jeden Fall die kälteste Nacht, die ich bis jetzt erlebt habe. Irgendwann an diesem morgen habe ich mich dazu entschlossen doch an der Tür zu klingeln. Ich hatte ja schließlich Schule und zu dieser Zeit bin ich da eigentlich auch noch regelmäßig hingegangen. Meine Mutter öffnete mir die Tür, ließ mich rein und verlor nicht ein Wort über den letzten Abend und die letzte Nacht.
Ich bin an diesem Tag nicht mehr in die Schule gegangen. Ich habe mich in mein Bett gelegt und versucht zu schlafen.

10
Sep

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!
Ja, es gibt wieder einen mehr. Ich muss gestehen, ich weiß nicht wirklich viel über das Bloggerhandwerk, aber ich habe mich jetzt einfach mal kopfüber ins kalte Wasser gestürzt.
Meine Hauptmotivation liegt eigentlich darin, dass ich bereits vor 7 Jahren eine Buch schreiben wollte. Da war ich gerade mal 18 Jahre jung. Vor einer Woche habe ich jetzt meinen 25. Geburtstag hinter mich gebracht und von meinem geplanten Buch gibt es immer noch nicht mehr als die Ideen in meinem Kopf.
Das soll sich jetzt aber im laufe der Zeit ändern. Ich hoffe, dass ich über meinen Blog eine breite Leserschaft erreichen kann, die mich antreibt und mir nach und nach weitere Zeilen aus den Rippen leiert. Da ich von Natur aus ein eher gemütlicher Mensch bin, brauche ich Druck von außen. Ich hoffe, dass ich diesen Druck bekomme!
So, dass wars fürs Erste von mir. Ich muss noch viel Zeit in das Layout und die Technik stecken, damit das hier alles so läuft, wie ich mir das vorstelle.