Heute hatte ich ihn also… Meinen letzten Arbeitstag in Bingen. Nach gerade einmal vier Wochen habe ich mich wieder von der 35 Stunden Woche und den sehr angenehmen Arbeitszeiten verabschiedet. Ich hatte mich sogar an das frühe Aufstehen und den Arbeitsbeginn um sieben Uhr gewöhnt. Weiterlesen…⇒

Sind für kleine Kinder nicht!
Wer von euch hat eigentlich nicht als Kind auch mal ein bisschen gezündelt? Findet nicht jedes Kind die Wirkung von Feuer anziehen? Bei mir war dies jedenfalls so. Es war so in etwa ein halbes Jahr nach meiner Einschulung, als ich in unserem Wohnzimmer in einer Schublade einen riesigen Vorrat an Streichholzschachteln mit den unterschiedlichsten Motiven entdeckte. Natürlich interessierte ich mich mehr für den Inhalt, als für die Motive auf en Packungen. Ich beschloss, mir zwei Streichholzschachteln mit auf mein Zimmer zu nehmen. Es würde ja sowieso niemand merken, ob da eine oder zwei fehlen. Weiterlesen…⇒

Beat me if you can!
Es war ein regnerischer Herbsttag irgendwann zwischen 1995 und 1998. Die neue Garage mit 3 Stellplätzen und jeder Menge Raum für unnütze Dinge stand kurz vor der Fertigstellung. Soweit war es eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag. Ich muss gestehen, an die genauen Abläufe kann ich mich nicht mehr erinnern, aber der Tag sollte damit enden, dass mich mein Vater versuchte mit einer Dachlatte zu erschlagen und ich mich mit einem Seil an den Balken des Garagenrohbaus erhängen wollte. Ich habe mich wirklich des Öfteren gefragt, wie es soweit kommen konnte! Da ich mir aber schon damals nicht erklären konnte, wie sich die Situation entwickeln konnte, verstehe ich es nach 10 Jahren immer noch nicht. Ich weiß nur, dass es bei uns zuhause schon immer etwas extremer zuging, als bei meinen Schulfreunden. Besonders an den Wochenenden oder zu Weihnachten! Aber das ist eine andere Geschichte, zu der ich noch kommen werde.
Da ich mir an dieser Stelle keine Details zu dem genauen Hergang zusammen fantasieren möchte, nutze ich die Zeit mir darüber Gedanken zu machen, was einen Vater dazu bringt seinen eigenen Sohn mit einer Dachlatte erschlagen zu wollen und Ihn dann auch noch ermutigt sich doch endlich zu erhängen, damit Ruhe ist. Sicherlich sind Kinder nicht immer einfach. Vor Allem nicht, wenn sie sich gerade in der Phase des Umbaus auch bekannt als Pubertät befinden. Hatte ich etwa etwas an meinem Mikrowellenessen auszusetzen, oder hatte ich keine Lust auf Hausaufgaben? Ich weiß es wirklich nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass es zwischen mir und meiner Mutter zu einer Auseinandersetzung kam. Vielleicht war sie ja einfach mal wieder mit der Situation überfordert. Vielleicht wäre mir auch einiges erspart geblieben, wenn die „Super Nanny“ 10 Jahre früher auf Sendung gegangen wäre. Die stille Treppe ist doch allemal besser, als die Dachlatte über den Schädel gezogen zu bekommen!
Es wird mir wohl auch weiterhin ein Rätsel bleiben, was der Auslöser an diesem Tag war. Aber das ist in Ordnung so. Mir war und ist es eigentlich bei allen Vorkommnissen ein Rätsel, wie es soweit kommen konnte.